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Was wir leisten

Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, die langjährige Tradition von anspruchs-vollen Autoren-Lesungen und -Gesprächen auch in Zukunft sicherzustellen.

Die Gesellschaft beobachtet auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene das literarische Leben, literarische Projekte und Veröffentlichungen.

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Literarische Gesellschaft Grenchen

2540 Grenchen

gr@literarische-gesellschaft.ch

 


Lesen und lesen lassen


Franz Josef Schild, bedeutender Grenchner Arzt und Autor

 

Man nannte ihn «Grossätti us em Leberberg». Der Grenchner Arzt und Autor Franz Josef Schild würde am 14. August 200 Jahre alt. Die Literarische Gesellschaft und das Kultur-Historische Museum Grenchen ehren ihn mit einer Lesung und einem Stadtrundgang. Detailliertes Programm hier.

Siehe auch Grenchner Tagblatt vom 20.7.21


 Grenchens aufregendstes Möbelstück

Gastkolumne von Amira Hafner-Al Jabaji

Einer der aufregendsten Orte in Grenchen ist der offene Bücherschrank am Marktplatz. Er ist eine Schatztruhe, randvoll gefüllt mit Geschichte(n), ungelösten Rätseln und überraschenden Funden. Dabei sind die zahllosen Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln nur das das Eine. Das Andere sind die menschlichen Begegnungen vor Ort und die Geheimnisse eines jeden Buches, welches im Regal steht. Jedes hat eine Herkunft, die weitgehend im Dunkeln bleibt. Die wenigen Informationen, die die Bücher preisgeben, legen Fährten, verleiten zu Mutmassungen, beflügeln Fantasie und Neugierde. Da findet sich zum Beispiel ein Reiseführer in tadellosem Zustand. Er sieht aus wie neu. Doch «Leningrad» passt nicht in die Gegenwart und auch nicht in die jüngste Vergangenheit. Immerhin ist es dreissig Jahre her, dass die Stadt wieder in Sankt Petersburg umbenannt wurde. Auch Strassen und Plätze haben ihre Namen geändert. Als verlässlicher Informant für einen Städtetrip taugt dieses Büchlein definitiv nicht mehr. Doch wer hat es benutzt? Wer besuchte die Stadt, als sie noch Teil der UdSSR war und zu welchem Zweck? Reisen in den Ostblock waren damals nicht gerade eine Wochenendsause und verbunden mit hohen bürokratischen Hürden. Wer in die Sowjetunion reisen wollte, musste schon eine hohe Motivation gehabt haben. War der oder die Reisende also eine sozialistische Socke oder gar ein Spion, der sich als kulturinteressierter Westler tarnte? Sicher existierte über die Person ein Fiche, wie über jeden, der vor 1990 einen Ostblockstaat bereiste. Was würde mir dieser Mensch heute über die Reise erzählen? Was hat er gesehen und erlebt, was jetzt nicht mehr existiert?... Eine Stimme holt mich aus meinen Gedanken. Ein junger Mann mit deutschem Dialekt ruft seinem unsichtbaren Begleiter auf der anderen Seite des Schrankes zu. «Hier hats noch mehr!» «Packt euch nur ordentlich welche ein. Es hat mehr als genug», rufe ich ihm fröhlich zu. Kurz darauf befinden wir uns mitten in einem Gespräch. Ich erfahre von einer schwierigen Vergangenheit, wie froh er sei, sie hinter sich gelassen zu haben, dass er glücklich sei die Kurve noch gekriegt zu haben, dank seinem Jungen. Der steht nun schüchtern lächelnd neben seinem Vater. Beide sind sichtlich stolz aufeinander. Was ich von ihrer Geschichte gehört habe, berührt mich. Hoffentlich werden sie an diesem Ort glücklich, denke ich. So wie die italienischen Migrantinnen und Migranten, die in einem weiteren Buch im Schrank in ihrer Muttersprache ihre Erinnerungen schildern, wie sie die Einreise in die Schweiz und die Zeit davor und danach erlebten. Sie alle hatten sich in der Region Thun niedergelassen. Ich blättere, lese und staune, wieviel man versteht, selbst wenn man kein Italienisch spricht. Meine Gedanken wandern weiter, weg von Thun und Italien, hin nach Grenchen und seinen Zugewanderten aus den verschiedensten Ländern und Gegenden. Gibt es Aufzeichnungen von den Menschen, die die Stadt so massgeblich mitprägten? Hat irgendwer ihre Geschichten aufgeschrieben? Es sind wichtige Zeitzeug:innen für die Sozial- und Migrationsgeschichte der Schweiz, aber allem voran bedeutende Stimmen der Grenchner Lokalgeschichte. Die Einwanderer in den Boomjahren, die geblieben sind und noch leben, sind betagt. Höchste Zeit, dass man sich ihre Geschichten anhört und für die Nachwelt sichert. Ein Oral History- Projekt für Grenchen…Ein aufregender Gedanke…!

Erschienen in der Solothurner Zeitung, Juni 2021

 


 

 

Der Vorlesetag in der Stadtbibliothek war ein voller Erfolg!

Siehe auch Grenchner Tagblatt vom 27.5.21


Schweizer Vorlesetag: Tiergeschichten für Gross und Klein

Stadtbibliothek Grenchen, 14 bis 16 Uhr,

 

Am Mittwoch, 26. Mai 2021, ist wieder Schweizer Vorlesetag! Sandra Sieber, Claudia Dahinden, Amira Hafner-Al Jabaji und Erwin Egli lesen Tiergeschichten für Kinder und Erwachsene vor.

 

Der Schweizer Vorlesetag ist ein jährlich stattfindender, nationaler Aktionstag, der zeigt, wie wichtig und schön Vorlesen ist.

 

Der Eintritt ist frei, Platzzahl beschränkt.

 


Bin gerade dabei, mein Buchjournal für 2021 einzurichten. Seit einigen Jahren führe ich nach, welche Bücher ich übers Jahr lese, welche ich abgebrochen habe, ob es Belletristik oder Sachbücher sind, wann sie erschienen sind, woher ich sie habe uvm. Die Angaben sind über die Jahre immer detaillierter geworden, und es lässt sich damit prima überprüfen, ob ich meine gesetzten Ziele erreicht habe, z B.ein ausgewogenes Verhältnis von männlichen und weiblichen Autoren. (LGG)


Ein berührender, verbindender Abend, trotz Abstand, Masken und berührungsloser Handdesinfektion... Danke Kleintheater! Danke Franz Hohler!

 

Siehe auch Artikel vom 26.10. im Grenchner Tagblatt

Ausverkauft!

Franz Hohler

spaziert durch sein Gesamtwerk

 

Freitag, 23. Oktober 2020, 20.00 Uhr

Kleintheater, Aula Schulhaus IV Grenchen, Schulstrasse 35

Tickets: Fr. 25.-/20.- 
Vorverkauf:
www.kleintheatergrenchen.ch/programm/franzhohler/

 

An diesem Abend führt uns Franz Hohler durch sein reichhaltiges literarisches Gesamtwerk und damit auch durch die letzten 50 Jahre.

In seinen Geschichten löst sich die Wirklichkeit unmerklich auf und macht Ereignissen Platz, die sich unserer kühlen Logik entziehen. Mit ungewöhnlich wachem Blick für beunruhigende Details erzählt er von der Brüchigkeit und der Tragikomik unseres Alltags, aber auch von seiner Poesie.

Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker steht bevor, ein ebenso fröhlicher wie nachdenklicher Spaziergang durch unsere Zeit.

 


Grenchen liest
Am Montag, 27. Juli, von 9–11 Uhr und von 19–21 Uhr, auf dem Marktplatz Grenchen, Stadtdach

 

 

Mitglieder der Literarischen Gesellschaft und befreundete Bücherfans plündern den Offenen Bücherschrank am Märetplatz und lesen in kurzen Liveblöcken aus den gefundenen Schätzen vor. Wunschlesungen möglich!

Spannende, lustige, kuriose, romantische, sommerliche, schnulzige, abenteuerliche, absurde, haarsträubende, wehmütige Texte warten auf offene Ohren.

 


Botschafterinnen und Botschafter lesen vor

Jedes Jahr setzen sich viele Menschen für das Vorlesen ein, indem sie am Schweizer Vorlesetag in einer Schule, einem Kindergarten, einer Bibliothek oder an einem anderen Ort eine Geschichte vorlesen – darunter auch die Botschafterinnen und Botschafter des Vorlesetags. Dieses Jahr ist dies wegen dem Coronavirus leider nicht möglich. Trotzdem findet der dritte Schweizer Vorlesetag statt: hier und in hunderten von Familien im ganzen Land – auch bei Ihnen?

Wir haben unsere Botschafterinnen und Botschafter gebeten, online vorzulesen. Sie machen dies mit Vergnügen und bringen Ihnen und Ihrer Familie etwas Lese- und Geschichtenfreude nach Hause.

Am Schweizer Vorlesetag am 27. Mai 2020 jede halbe Stunde ein Vorlese-Video Premiere. Viel Vergnügen!

https://www.schweizervorlesetag.ch/de/

 


Er ist wieder offen!
Frisch geputzt und aufgeräumt wartet der Bücherschrank am Marktplatz Grenchen (neben dem Restaurant "Passage") auf Bücherwürmer und Leseratten!


Unser nächster Anlass am 5. Februar: Lesung "Nach Ohio": 1891 wandert Stephanie Cordelier in die USA aus. Als 19jährige. Allein. 125 Jahre später macht sich ihr Urenkel per Fahrrad und Frachtschiff auf Spurensuche.

 



Schweizer Vorlesetag – schön war's!
Schweizer Vorlesetag – schön war's!



Wir präsentierten Grenchner Autorinnen und Autoren an der MIA Grenchen am 12. Mai 2018

Am Stand von Radio Blitz
14.00 Uhr Kurze Ansprache
14.05 Uhr Osswald Mueller - Berater, Autor

14.25 Uhr Iris Minder - Autorin, Regisseurin, diplomierte Theatertherapeutin und Kulturpreisträgerin

14.45 Uhr David H. Aebischer - Unternehmer, Musiker, Maler, Musikproduzent, Musikredaktor, Autor, Komponist und Liedtexter

15.05 Uhr Myriam Brotschi Aguiar - Werbetexterin, PR-Journalistin, Autorin

15.25 Uhr Peter Brotschi - Autor, Journalist, Redaktor, Politiker


Erzählnacht 2017, Lindenhaus in Grenchen

Die Schweizerische Erzählnacht im Lindenhaus in Grenchen war ein voller Erfolg. Eine Veranstaltuing mit zwei interessanten und starken Frauen. Ein spannender Abend, gespickt mit vielen Emotionen. Der Einstand ist gelungen. Wir freuen uns auf weitere tolle Abende mit der Literarischen Gesellschaft Grenchen. Vielen Dank allen Besucherinnen und Besuchern.